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Aus den Zeiten der Walser

So mancher Brauch aus alten Tagen ist von den Walsern überliefert. Bräuche, die die Verbundenheit dieser Menschen mit ihrer Heimat in den Bergen und mit dem Glauben an eine göttliche Kraft widerspiegeln. Waren sie gezwungen über die Pässe hinunter ihre vertraute Umgebung für längere Zeit zu verlassen oder sogar auszuwandern, so kam es nicht selten vor, dass sie vor Heimweh krank wurden oder sogar starben.

Um also für die Fremde gewappnet zu sein, feierten die Lecher jedes Jahr am 5. Februar das Fest der Heiligen Agatha. Dazu brachten die Menschen Brot mit und ließen es segnen. Musste jemand die Gemeinde verlassen, gab man ihm das Brot mit auf den Weg. Mit der Kraft des gesegneten Brotes sollte das Heimweh ausbleiben. In vielen alemannischen Gegenden wird heute noch am Gedenktag der Hl. Agatha Brot gesegnet.


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